Faltungen

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Narratologie


Narratologisch ist das Buch Faltungen sicherlich, insoweit es sich mit Fiktion und Erzählen beschäft, zweien der wichtigsten Themen der gegenwärtigen Narratologie. Auch bietet es einen gewissen Überblick über den Forschungsstand. Es knüpft positiv an Genette, Hamburger, Chatman und andere an.

Dennoch ist es in gewissem Sinne keine Narratologie. Denn die Arbeit schlägt einen anderen Weg ein und geht – in Gedenken an Roland Barthes – auf die Rhetorik als dem Ursprung der Erzählforschung zurück. Eine positivistische Beschreibung des Erzählens scheint wenig wünschenswert; zu zielen ist vielmehr eine Charakterisierung der praktisch wirksamen Beschreibungsmacht von Darstellungen.